Unglaublich aber wahr - Teil 2
Wie so oft bin ich am 2. Samstag der Messezeit nach Düsseldorf gefahren, um auf der “BOOT” meine Beine zu strapazieren, was mir natürlich enorm gut gelungen ist. Ab ca. 17 Uhr war ich nur noch tapsig unterwegs, als hätt ich Plattfüße - denn bis zu diesem Zeitpunkt hab ich auch nicht nur ein einziges Mal eine Sitzposition eingenommen ![]()
Aber gut, ich möchte Euch nicht mit meinen “sportlichen Höchstleistungen” langweilen, sondern vom Unterwasserfotowettbewerb berichten:
Kurz vor 13 Uhr fanden sich einige UW-Fotografen an der Bühne von “Underwater Pixelworld” ein, um die Siegerehrung zu erleben. So traf ich einige mir bekannte UW-Fotografen.
Eigentlich war ich davon überzeugt, dass wegen der internationalen Jury eine objektive Platzierung vorgenommen würde. Aber es gab Menschen um mich, die sich davon nicht haben blenden lassen und mich zum Glück vorwarnten. Schade eigentlich, dass sie recht behielten. Es ist nicht nur meine Meinung, dass es so manch Siegerfoto nicht verdient gehabt hätte…

2. Reihe, 4. Foto von links (neben dem Zweitplatzierten)

Hier in “groß”

Untere Reihe, 2. Foto von rechts (neben dem Sieger)
Mein Foto wurde verkehrt aufgehängt, Hoch-, statt Querformat.
Damit sah meine Garnele auch ganz anders aus… hmmm

Hier in “groß”
Nichts desto trotz:
Eine Platzierung auf dem Treppchen hatte ich mir eh nicht vorstellen können, auch wenn man natürlich einen Funken Hoffnung in seine Träume einschließt.
Für mich ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen, in dem ich mit meinen Fotos an die Wand gekommen bin.
Und ja, ich bin immer noch stolz, von ca. 460 Mitbewerbern (international) in 2 Kategorien unter die ersten 20 Besten gekommen zu sein!

PS
Witzig war, dass der (verdiente) “Makro-Sieger” aus dem gleichen “Stall” kommt wie ich…
Soll heißen, er ist auch Stammgast bei meiner indonesischen Freundin Simone, die sogar zur Siegerehrung gekommen ist und sich anschließend mit mir auch meine Fotos an der Wand betrachtet hat. Sie war sehr stolz auf mich und hat sich natürlich wahnsinnig gefreut. Sie meinte dann: “Wenn Du kommst, Du bekommst Dein eigenes Boot, Du bekommst Deinen eigenen Guide, aber nächstes Jahr will ich Dich als Sieger sehen auf der Underwater Pixelworld-Bühne. Du kannst das.”
Wenn das mal kein Ansporn ist
der mich wieder ein Stück wachsen lässt…




























