myadventure

Freitag, 18. Juli 2014

Nicht nur draußen dröhnt die Hitze…

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… auch mein Kopf qualmt vor sich hin, wenn er darüber nachdenken soll, was in den letzten Wochen und Monaten nach Italien so passiert ist oder von mir erlebt wurde…
Ganz groß schwafeln möchte ich gar nicht, aber zur Erinnerung „bildlich sprechen“

Zwei Wochen in Kroatien waren wieder viel zu schnell rum. Viel gesehen, viel erlebt, viel gelacht und sogar gearbeitet. Der Auftrag war, ein Speedboot während der Fahrt von einem anderen fahrenden Speedboot für eine Homepage zu fotografieren. Dabei sind wirklich tolle SpeedAufnahmen gelungen, die man bald auf der VerleiherHomepage bestaunen kann.


Also ab raus aufs Meer.


Zwischendurch waren wir mit den Booten in einem Café am Hafen, nach einem Espresso ging es wieder an den Job.


Unter Wasser haben wir in diesem Jahr viele von solchen riesigen Gorgonien (bis 3 m breit) und natürlich auch einige viele Haigelege bestaunen können.


Dann kam die WM. Wochenlang war immer nur grüner Rasen mit bunten Punkten im TV zu sehen, und das Schlafdefizit wuchs ins Unermessliche.
In Holland war man schließlich ganz aus dem Häuschen, denn die Oranje durften um Platz 3 spielen. Natürlich waren wir alle arg geknickt, weil irgendwie jeder sich gewünscht, hat, sie würden mit Deutschland im Finale stehen.


Nach dem Spiel um Platz 3 fand man die Oranje-Ausstattung im Müll, schließlich mussten sich Millionen von MöchteGernNationalTrainer auf ihr eigenes Finale vorbereiten.


Und dann, ja dann waren wir alle plötzlich Weltmeister

Mittwoch, 9. Juli 2014

Es wird Zeit…

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… dass die WM bald vorbei ist. Ich komme zu nichts mehr, nicht einmal zum Schlafen.

Dabei habe ich in den letzten Wochen auch gelebt, und das nicht einmal schlecht :-)
Nach meiner Italienreise ging es für 2 Wochen nach Kroatien zum Tauchen und Relaxen bei den Seehasen. Das war natürlich wieder extrem schön.
Außerdem habe ich an einem Wochenende ein paar alte Burgen im anhaltinischen Land (ge)besucht und statt eines Goldesels eine Goldkuh gefunden…
Stories und Fotos demnächst. Versprochen.

Samstag, 10. Mai 2014

Und die Zeit läuft weiter…

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Einige Wochen und Monate zuvor suchte ich bereits nach einem günstigen Fahrpreis für die Strecke Nord-Süd mit der DB für Mutti. Doch trotz aller Ankündigungen derselben ließ sich kein preiswerter Fahrschein als die veranschlagten und leider nicht kleiner werden wollenden 190 (T)Euronen finden.
190 € für eine 5-stündige Strapaze mit einem Mal Umsteigen in einem Gefährt, wo meist weder Klimaanlage noch Heizung funktioniert und das blecherne Ungetüm an sich meist nie pünktlich ist… Vergleiche ich da meine in letzter Zeit getätigten Flüge, werde ich das Gefühl nicht los, dass die Preise bei der Eisenbahn in keinem Verhältnis zu irgendetwas stehen, sondern einfach nur überzogen sind. Nach Berlin waren es bspw. 80 €, nach Mallorca 140 €, nach Barcelona 130 € (jeweils hin und zurück - und das nicht mit Billigfliegern!!!).
Somit blieb nur die Alternative, ins eigene Auto steigen und hoffen, dass die Brummifahrer auf A5 und A7 mal ausnahmsweise wach sind.

Zum Glück lief alles prima, und so konnten wir am 01.05.2014 bei “Nacht und Nebel” aufbrechen zur Mutti-Kind-Geburtstagstour. Diese hatte ich mir Wochen zuvor in mühseliger, aber wirklich viel Spaß bringender Kleinstarbeit zusammengestellt, entsprechende Schlafplätze gebucht und den Navi-Yoda auf diverse Parkplätze programmiert.

Nach einigen Stunden auf der Autobahn nahm ich gleich nach Genua die Küstenstraße und bestaunte jeden einzelnen Ort, den wir durchfuhren mit vielen “aaahs” und “ooooohs”. Nach 8 Stunden Fahrt insgesamt bekam ich einen ersten Eindruck über die Parkplatzsituation in Italien. Denn alle Programmierungen nützen nichts, wenn die Parkplätze keinen freien Platz für meinen großen Fred mehr hergeben. So fuhren wir einen Ort zurück nach Recco, stellten Fred in die Sonne und legten los zu einem Fußmarsch nach Camogli und wurden belohnt mit einem zauberhaften Blick auf die Küste, die Berge und die entzückende Stadt Camogli. Es war Feiertag, und so waren alle Familien am Strand, spielten mit ihren Bambinis oder kreischten vor Kälte und Freude mit ihnen zusammen im blauen Wasser des Mittelmeeres. Camogli ist wirklich ein bezaubernder Ort, der zur Cinque Terre gehört. Hier würde ich jederzeit wieder einen Zwischenstop einlegen wollen.


Einfach nur schön!!!


So ein buntes Bilderbuchwetter hatten wir nur am Meer

Von Camogli ging es weiter an der Küstenstraße entlang bis zu unserem ersten Nachtlager - Sestri Levante. Nach dem EinChecken und Auffrischen in der “VillaPozzi” fuhren wir direkt wieder los. Natürlich waren meine programmierten Parkplätze überfüllt, und so gönnten wir Fred eine Ruhepause im kühleren Parkhaus, nachdem wir das derzeit nicht richtig funktionierende ParkhauskassenModell verstanden haben.


Sestri Levante liegt an zwei Buchten. Die größere der beiden, die “Märchenbucht” hat einen langen Strand; die kleinere, “Bucht der Stille” lädt zum Relaxen ein. Genau zwischen den beiden Buchten kann man einen etwas höheren Berg erklimmen, um auf beide Buchten zu schauen (man kann, sofern man eine Bergziege mimt…)


Was mich allerdings enttäuschte - lacht mich bitte nicht aus! - ich hatte mich noch nie damit beschäftigt -, dass die Häuser gar nicht sooo sehr mit Stuck verziert sind, sondern… es ist vieles einfach nur aufgemalt. Einfach aufgepinselt.

Natürlich wurde auch in Sestri Levante der Feiertag turbulent begangen, und so waren viele italienische Papis mit ihren Bambinis am Strand oder auf den bereits überfüllten Spielplätzen am Toben. Es war toll, zu beobachten, wieviel Spaß sie dabei hatten. An einem größeren Platz gab es von vielen Zuschauern bejubelte LiveMusik. Nach einem Stadtbummel und 2x super leckerem TiramisuEis fuhren wir wieder in unser einfaches Nachtlager und waren glücklich, als wir die Füße endlich hochlegen konnten. Unser Abendessen waren Hasenbrote :-)

Am 02.05.2014 klingelte früh der Wecker, und so standen wir ziemlich schnell nach dem Frühstück und dem AusChecken wieder auf der Straße. Leider regnete es schon den ganzen Morgen, und es sah nicht nach einem sonnigen Ende aus. Wir fuhren in Richtung Carrara. Dort angekommen, hatte ich mehrere Wegbeschreibungen zum Marmor-Abbaugebiet, welche jedoch mit einer sehr engen und kurvigen Straße den Berg hinaufführen sollte, an denen schon viele AutoSpiegel ihren Tod fanden. Als jedoch vor und hinter mir zwei recht zügig fahrende marmorverstaubte LKW auftauchten, dachte ich mir, denen muss ich nur hinterherfahren, dann komme ich unbeschadet an mein Ziel. Gesagt, getan. Leider wurde mir diese Praxis an einem Kreisel mit 5 Ausfahrten zum Verhängnis. Die beiden LKW veralberten mich. Einer zog in der 3., der andere in der 4. Abfahrt raus. Da die 4. Abfahrt jedoch nur für LKW bestimmt war, schlenderte ich eine weitere Runde im Kreisel und nahm die 3. Ausfahrt. Doch mein LKW war weg. Mist. Abgehängt. Bitte wenden… So fuhr ich erneut in die City of Carrara und entdeckte vor mir einen Reisebus. Neues Spiel, neues Glück. Und tatsächlich. Dieser Reisebus hatte das gleiche Ziel wie ich und gab sich mit einigem Gehupe in den Serpentinen auch als mein Airbag aus. Ich brauchte nur noch in aller Ruhe dran zu bleiben. Am Ziel angelangt, bestaunten wir die riesigen Marmorblöcke und -berge und das Gewimmel der winzig wirkenden Abbaumaschinen und LKW. Als sich die Reisenden zu ihrem Reisebus trollten, machte auch ich mich startklar zum Losfahren. Doch leider hat der Reisebus etwas anderes vor. Er wollte noch weiter hinauf in die Berge. Zufällig tauchte im Rückspiegel ein marmorverstaubter Jeep auf, den ich großzügig vorbeiwinkte und so wiederum als Airbag benutzte :-)


Carrara Marmorberge; Alte Eisenbahnbrücke


Mein Airbag und Fred

Von Cararra ging es nach Lucca. In Lucca fanden wir einen guten Parkplatz am Bahnhof, und so schlenderten wir durch das Stadttor ins Stadtinnere, um gleich die Stadtmauer zu erklimmen, auf der wir ein Viertel der Stadt umrundeten.


Nach dem Abstieg kreuzten wir sehr schöne breite und faszinierend schmale Gassen, bis wir zur Piazza Anfiteatero gelangten. Sooo schön.


Auf den Turm mit den beiden Eichen flitzte ich allein. Ich selbst, aber auch andere Besucher staunten nicht schlecht, wie fix ich den Turm erklomm. Bin halt doch eine Bergziege.


Oben angekommen genoss ich die schöne Aussicht auf die Dächer der Stadt und das Umland. Nach diesem kurzen sonnigen Teil grollten sich leider erneut dunkle Wolken zusammen, und es regnete und regnete und regnete…


Auf unserer Fahrt nach Florenz legten wir einen kurzen Stop in Borga a Mozzano ein, denn die irre steile Fußgängerbrücke, die im unteren Teil gleichzeitig eine Eisenbahnbrücke darstellt, wollte ich mir unbedingt noch anschauen. Leider lud der Regen nicht zu einem Spaziergang über diese Brücke ein.

In Florenz angekommen, war noch einmal volle Konzentration gefragt. 6 km mit dem Auto durch die Stadt bis zur VillaRampe, die direkt am Fuße der Piazza MichelAngelo lag. Die Hausherren waren zwar nicht anwesend, aber sie hatten für unser Kommen alles Wichtige vorbereitet, und so konnten wir uns auffrischen, Fred in die rechte Parkposition bringen und loslaufen.


Von der Piazza MichelAngelo hatten wir einen super Blick auf die Stadt mit ihrer Ponte Vechhio und dem Dom und den Uffizien und und und. Wieder unten angekommen, liefen wir im Regen zum Dom und versuchten trotz des nasskalten Wetters irgendwie die vielen schönen Bauten zu genießen. Schließlich suchten wir eine Trattoria auf und genossen erstmals die leckeren Speisen und natürlich den VinoRosso der Toskana, bevor wir durch die dunkle Nacht zu unserem Schlafplatz trotteten.

Auch am nächsten Morgen, 03.05.2014, klingelte frühzeitig der Wecker. Nach einem spärlichen Frühstück fuhren wir ins Chianti Richtung Siena. Wunderbare Straßen schlängelten sich ihren Weg durch die immer noch verregneten (Wein-)Berge. Und so konnten wir diese - wahrscheinlich - wunderschöne Gegend weder sehen noch genießen. In Siena wiederholte sich das Parkplatzproblem. Alle Parkhäuser waren “completed”. Doch wir hatten Glück und fanden sogar einen kostenfreien Platz für Fred auf einer der unteren Straßen.


Auch Siena ist im Kern sehr schön - klar, alle Städte ähneln sich irgendwie - und doch hat jede Stadt ihren eigenen Reiz.


Mich begeisterte hier am meisten der “Sträflings-”Dom. Und wieder gab es in dem kurzen trockenen Moment ein Eis, bevor wir durch den Regen in Richtung Montepulciano fuhren.

In Montepulciano angekommen, konnten wir wegen des starken Regenschauers nicht aussteigen, so dass wir erneut drehten und unser 3. Nachtlager, diesmal in Pienza, ansteuerten. Der gebuchte Parkplatz war leider nicht zu sehen, und so checkten wir ersteinmal im 4*Bunker ein. Dort hieß es nur noch “Silvano parkt Ihr Auto ein. Silvano trägt Ihnen die Koffer aufs Zimmer. Silvano macht. Silvano tut”… Aha…
Nach dem Auffrischen im riesigen Zimmer und dem Km-Lauf von WC zum nächstgelegenen Waschtisch liefen wir erneut los, um uns die Stadt Pienza mit ihrem herrlichen Duft nach Pecorino (SchafsKäse) kennenzulernen.


Süßes kleines Städtchen mit wunderschöner Aussicht auf umliegende Dörfer und Landhäuser. Direkt an der alten Stadtmauer kehrten wir ein in ein Restaurant und genossen erneut toskanische Speisen und toskanischen Wein, um dann in das große Schlafgemach zu plumpsen.

Am Morgen des 04.05.2014 brauchten wir keinen Wecker. Ich war lange vor der Zeit wach, denn ich wollte den Sonnenaufgang und die Nebelschwaden der Toskana miterleben. Doch leider hatte ich (wie so oft) Pech. Es gab weder Sonne noch Nebelschwaden. Und so machte ich das Schlechtwetter trotzend einen gediegenen Spaziergang in aller Frühe. Auch die übrigen Gäste brauchten keinen Wecker, denn der 4*Bunker hielt es für nötig, seine Gäste bereits um 7 Uhr mit klassischen Klängen auf dem Flur wachzududeln.


Nach einem ziemlich guten Frühstück fuhren wir diverse Landhäuser und schicke Straßen in der Toskana ab, bevor wir in Richtung San Gimigiano abbogen. Dort angekommen, nutzten wir den ShuttleService vom Parkplatz in die Stadt, nachdem ich mehrfach auf dem Parkgelände kurven musste, bis ich einen Parkplatz für Fred fand. In die vorher gesichteten Parkplätze passten lediglich kleinere Kleinstwagen.


Die Stadt San Gimigiano ist nicht wirklich groß, groß bzw. hoch sind lediglich die vielen Geschlechtertürme. Nett anzuschauen sind die vielen Gassen abseits des gut besuchten Hauptweges. Auf der Piazza kosteten wir das Eis vom World Champion, der höchst persönlich vor seinem EisLaden stand und sich und sein wirklich leckeres Eis entsprechend feiern ließ. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel fuhren wir über viele Serpentinen in Richtung Meer, Viareggio - unserem letzten Nachtlager. Auf dem Weg dorthin konnten wir sogar noch den schiefen Turm von Pisa bewundern. In Viareggio angekommen kamen wir aus dem Staunen und Bewundern nicht mehr heraus.


Die VillaTina war äußerlich eine schöne alte gepflegte Villa direkt am langen Strand. Im Inneren jedoch war sie ein Schatz. Ein kleines Schloss. Ein Museum. Unser Gemach mit Blick aufs Meer - ein Traum. Nach dem Auffrischen ging es direkt auf die Meile, “Sehen und gesehen werden” war hier das Motto, von dem wir nun ein ungewollter Teil waren. Wir stromerten Richtung Hafen und genossen dort recht lang den Sonnenuntergang, bevor es uns wieder auf die nun sich leerende Meile Richtung Restaurant zog. Nach einer ersten italienischen Pizza und gutem Rotwein sowie einem weiteren Stadtbummel kehrten wir wieder ein in unser bezauberndes altertümliches Gemach und schliefen wie die Prinzessinnen.


Zum Geburtstag am Morgen des 05.05.2014 stand auf dem riesigen vielseitigen Frühstücksbuffet sogar ein fluffiger “Geburtstags”kuchen, den ich mir schmecken ließ. Nach weiteren vielen Momenten des Bewunderns im Frühstücksraum und NebenRäumen und dem AusChecken endete unsere Toskana-Rundreise nach weiteren 9 Stunden Fahrt daheim im Süden Deutschlands.

Fazit: im Mai ist die Toskana grün; nicht rot, nicht bunt. Und nass. Schön war es trotzdem. Und wir (als auch Fred) sind völlig ohne Blessuren, dafür aber mit vielen Marmorspuren und Erinnerungen zurückgekommen.

Samstag, 26. April 2014

Dem Ende…

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… neigt sich nun auch der Monat April.
Vor lauter Fußball habe ich ganz verdrängt, dass es in diesem Monat noch viele andere erwähnenswerte Dinge gab:


So habe ich mich gleich zu Anfang des Monats in meine LieblingsHeimatStadt begeben, um mich mit einer lieben alten Freundin zu treffen, mit ihr meine alte Heimat ein wenig neu zu entdecken, vor allem aber auch, um die Vernissage ihrer ersten eigenen Kunstausstellung zu besuchen.


Dies ist nur eines der vielen sehr schön gelungenen Kunstwerke. Nicht nur ich war sehr begeistert von ihren wunderbaren Bildern, auch die Besucher an diesem Sonntag waren von der Vielfalt, der Thematik und der Farbspiele hingerissen.


Eines Montags hatte ich dann wohl Langeweile in der Mittagspause, so dass ich mal eben eine WaschFrieda und einen KühlFroster gekauft habe. Beides macht mich sehr zufrieden, denn nun habe ich keine chronischen Überschwemmungen mehr im Bad und auch keine stündlichen Knallgeräusche mehr in der Küche. Damit nicht genug, musste aber natürlich “mal eben” die Küche renoviert werden.


Und weil ich meinen grünen Hasen schon am GrünenDonnerstag geknabbert habe, hatte ich am Österlichen Wochenende genug Zeit, noch einen Teppich zu kaufen und zu malern :-) Und auch heute stand ich wieder auf dem Hocker und habe das letzte Zimmer unserer Hütte renoviert. Mit ein wenig KnochenAua kann ich nun das letzte AprilWochenende genießen und mich auf meine nächste Reise vorbereiten. Wo diese schon wieder hingeht???

Sonntag, 13. April 2014

Gelbe und rote Spieler…

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… bekamen gelbe und rote Karten :-)

Gestern war es endlich soweit: ich sollte meine Hummeln das erste mal live im Stadion erleben dürfen. Und das dann auch noch gegen die RotenWeißwürste. Sehr spannend. Sehr lustig. Und doch sehr beängstigend.

Schon Tage zuvor machte ich mir Gedanken darüber, ob ich mein HummelTrikot anziehen und bei einem eventuellen Tor meiner Hummeln jubeln könnte. Es gab genug Menschen, die es mit mir gut meinten und davon abrieten. Keiner wollte mich zum Pandabär verprügelt sehen. Natürlich zog ich mein HummelTrikot an. Mein Lieblingsmensch weigerte sich dagegen, seine AlltagsJacke anzuziehen - denn: sie ist schwarz mit gelb abgesetzt. So suchte er sich eine andere Jacke aus dem Schrank. Zu einem simplen Jackentausch (meine Jacke sieht aus wie seine, nur uni schwarz) konnte ich ihn nicht bewegen. Als er sich dann seine Schuhe anzog, überfiel mich ein Lachen, und ich sagte ihm sogleich auch warum: die schwarz-gelbe Jacke verschmähen, aber PumaSchuhe in SchalkeFarben anziehen wollen :-) wenn das mal nicht die Hummeln provoziert :-) Irgendwie fand er meine Gedanken in der Tat nicht so unlogisch, und so zog er sich direkt nochmal andere Schuhe an - sehr lustige Aktion.

Am Stadion angekommen, gönnten wir uns jeder eine Wurst und ein Bier. Die Getränkestände hatten “heute nur Leichtbier”. Leider hab ich verpasst, das entsprechende Schild zu fotografieren. Immerhin hatte man sich aufgrund der aufeinandertreffenden Kontrahenten diesbezüglich Gedanken gemacht. Und ich fand es auch gut, einer musste ja schließlich das TövTöv wieder nach Hause bringen.

Am Einlasstor stand ich als einziger HummelFan in der RotenWeißwurstReihe (meine Jacke hatte ich hochgeschlossen, besser ist das). Letztlich musste ich dann aber kurz vor Einlass das Tor in die WeibsleutReihe wechseln - da war die Farbe egal - die meisten Frauen sahen nicht so aus, als würden sie was von Fußball verstehen :-) Von dort aus ging es in den MegaStore, ein passendes Trikot für meinen Lieblingsmenschen sollte her. Im MegaStore war ich dann tatsächlich der einzige HummelMensch - komisches Gefühl. Ich ließ es mir aber nicht nehmen, das gefundene Trikot zu bezahlen, dabei war meine Jacke leicht geöffnet, was mir ein Lächeln der Verkäuferin einbrachte :-)

In der Arena war die Stimmung grandios. Die RotenWeißwürste gaben alles. GänsehautFeeling, aber hallo! Und im HummelTrikot aufzuschlagen, war gar nicht so dramatisch, um uns herum saßen vereinzelt HummelFans. Und jubeln durfte ich auch, und das ordentlich! Gleich 3mal. Dramatisch war nur, dass die Hummeln den RotenWeißwürsten ein “zu NullSpiel” lieferten. Uiuiui


Der bewachte Einzug der GelbenGladiatoren war extrem lusig und laut


Der NordBlock der Gäste, das war schon beeindruckend

Letztlich lief diese Begegnung der roten und gelben Spieler ziemlich ruhig ab. Wir bekamen nur einen nicht so schönen Zwischenfall mit. Wir selbst blieben unversehrt. Nun haben wir 3 Spiele in dieser Arena gesehen, jedes Mal war die Stimmung komplett anders, was natürlich auch an den jeweiligen Ergebnissen lag (Sieg, Unentschieden, Niederlage). Hauptsächlich war aber die Stimmung von Beginn an wegen der Hummeln komplett eine andere, als wir sie bislang miterlebt haben. Und diesmal war natürlich auch die Stimmung zwischen mir und meinem Lieblingsmenschen eine ganz seltsame - diesmal standen wir als Kontrahenten im Stadion. Und die Stimmung bei den HummelFans im Nordblock war überwältigend. Ein sehr schöner Abend war das, auch wenn wir das TövTöv nicht auf Anhieb wiederfanden - wir hatten uns in der Etage geirrt. Unsere Gesichter hättet Ihr sehen sollen :-)

Sonntag, 30. März 2014

Ein Viertel vom ganzen…

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… Jahr ist nun schon vorüber.
Kann mir mal jemand sagen, warum die Wochen so fix vergehen?
Glaubt man den Berichten im TV, so liegt das an unserer digitalisierten Welt. Wir alle sind heutzutage ganztägig mit elektronischer Kommunikation und in unseren Jobs mit den vielen Klicks am Rechner beschäftigt, sagt man. Die Leute früher, die tagsüber körperlich hart arbeiteten und im Dunkeln und in der kalten Behausung bei Gesprächen darauf warteten, dass die Abende vergingen, kamen die Tage wohl länger vor, sagt man. Aber das traf auf uns schon in den letzten 2 Jahrzehnten nicht mehr zu, und trotzdem hat man das Gefühl, das Jahr 2014 ist besonders fix und rennt viel schneller als all die anderen Jahre - ständig ist man bemüht, der Zeit hinterher zu hetzen.

Was gab es in den letzten Wochen?
Es gab in unserer unmittelbaren Nachbarschaft mehrere Einbrüche von fiesen Menschen, die sich nicht nur fremden Eigentums ermächtigen, sondern viel schlimmer noch: die Privatsphäre unglaublich brutal missachten. So manchen Morgen verlasse ich äußerst ungern die Wohnung, manchmal mache ich absichtlich kein Licht, um nach außen nicht noch zu signalisieren, dass ich meine Hütte gleich verlassen werde. Einige Abende bin ich bereits ungern, weil ängstlich, nach Hause gefahren. Doch bisher hatten wir Glück. Und ich hoffe, dass dies so bleibt und dass auch die Ängste wieder nachlassen.

Mein Exil hat sich ja nun zur Baustellenstadt gemausert. Es gibt fast keine Gegend mehr ohne Baustellen. Auf dem täglichen Weg zum Job ist es trotz des flexiblen Radelns immer wieder eine Herausforderung, neue Umleitungen zu finden. Tagsüber versuche ich den BaustellenLärm durch das Schließen der Fenster auszugrenzen. Leider gelingt dies nicht wirklich.


Wenn man nun meint, dass am Wochenende ja kein BauLärm zu erwarten sei und man sich regenerieren könne, der täuscht sich. Samstags morgens, 7.30 Uhr - beginnt der Lärm vor meinem Schlafzimmerfenster. So allmählich stellt sich absolute Unzufriedenheit ein, und ich befürchte, dieser sch…. BauLärm macht krank :-(

Zum Ende des ersten Viertels in diesem Jahr hat uns der Frühling schon gezeigt, wie warm der Sommer sich anfühlen kann. Recht früh waren alle Frühblüher draußen - mittlerweile sind sie schon verblüht. Gerade gestern sah ich eine aufgeblühte Tulpe am Straßenrand. Nicht nur, dass dies mitten in der Stadt ungewöhnlich ist, freute ich mich über das Durchsetzungsvermögen dieser roten Tulpe, die sich trotz Schatten, Autolärm und Dreck mit zwei Blützen gen Himmel ragt (leider kann ich Euch davon kein Foto präsentieren, denn ich fuhr mit dem Auto an ihr vorbei).


Dafür zeige ich Euch ein blühendes Bäumchen. Eines der letzten dieser Art, die noch Blüten tragen. Die meisten sind nämlich auch schon verblüht. Kein Wunder, denn die Kastanien haben ihre Blätter auch schon komplett ausgefahren und ihre Kerzen aufgesteckt.


Dieses verlassene Nest fand ich gestern früh (vom BauLärm aus dem Bett vertrieben) auf unserem Balkon beim Saubermachen. Und ja, ich habe es vernichtet. Das wird Euch sicherlich wundern, habe ich doch im letzten Jahr meine Moosmänner geliebt. Aber es war verlassen, und ich selbst werde nicht das Brüten anfangen ;-)


Ein weiteres Gestern: wir waren in München in der AllianzArena. Das Spiel selbst lief für die alten und neuen Meister nicht ganz so gut, es ging immerhin unentschieden aus.


Im Stadion war natürlich wieder eine tolle Atmosphäre, aber ich konnte mich nicht ganz so recht konzentrieren, weil meine hummeligen Jungs zeitgleich im Ländle spielten. Und so galt mein Blick immer wieder der BundesLigaApp. Letztlich konnten die Hummeln sich aber durchsetzen und gewannen ihr Spiel. Yippih.

Sonntag, 23. März 2014

Barcelona Teil 3

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Nun habe ich meine Fotos alle gesichtet von meinem Wochenende in Barcelona, so dass ich Euch noch mehr Impressionen zeigen möchte.


Palau Nacional, Casa de les Punxes, Placa Reial, Casa Bruno Quadros


Casa Rocamora, La Monumental, Casa de les Punxes, Casa Comalat


Portale


Casa Mundo, Bari Gotic, Villa Vecchia


Casa Batllo, Außenansicht


Casa Batllo, Innenansicht


Schaufenster

Barcelona ist einfach eine tolle Stadt, am liebsten würde ich schon wieder dorthin fliegen. Ich glaube, es ist zu meiner LieblingsEuropaStadt geworden und hat London auf Platz 2 verdrängt.

Samstag, 22. März 2014

Barcelona Teil 2

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Keine Angst, hier kommt kein weiterer Mammutbericht :-)
Nein, ich möchte Euch heute einfach nur ein paar Einblicke in die zauberhafte Basilika “Sagrada Familia” von Gaudi in Barcelona zeigen. Es ist eine so wunderschöne Kirche.


Nicht nur von außen ein wahnsinniges Werk zum Aufschauen. Auch innen sollte man sich viel Zeit nehmen, um hinaufzuschauen und zu entdecken. Tolle Idee auch, den Jesus an einem “Fallschirm” zum Altar “einfliegen” zu lassen.


An der Außenfront sind viele Teile der Bibel bildlich dargestellt. So macht BibelLesen Spaß.


In meinem letzten Bericht schrieb ich zur Basilika “ohne Prunk” - damit meine ich, dass die Sagrada Familia nicht mit ewigem Gold verziert ist. Nein, dieses Bauwerk besticht mit seinen lichtdurchfluteten Mauern. Ich finde sie so märchenhaft.


Jeden Turm schmückt ein Apostel. Und in den kleinsten Türmchen sind farbliche Glasscheiben, so dass das Licht ins innere dieser wundervollen Basilika fallen kann.

Beim nächsten Mal steht sie wieder auf dem Programm - einfach, weil man immer wieder etwas entdecken kann. Davon abgesehen, dass durch ihren stetigen Weiterbau natürlich auch immer wieder neue suchens- und sehenswerte Objekte geschaffen werden.

Gaudi - ein phantastischer Künstler seiner Zeit…

Montag, 10. März 2014

Sonntagsspaziergang im deutschen Frühling

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Die Temperaturen machen Spaß und Lust auf mehr. Viele Zeichen vom vergangenen Herbst und Winter sind noch sichtbar, aber auch der Frühling kommt in Fahrt. Und damit meine ich nicht die allgemeinen Frühlingsblumen, sondern die Bäume und Hornissennester. Seht selbst.


Ab jetzt wieder viel raus in die Natur mit Euch!

Donnerstag, 6. März 2014

Treff in Spanien, 2. Runde

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Nach unserem ersten Treffen im vorigen Jahr unter Mallorcas Sonne und einem weiteren verregneten Wochenende in Berlin brachten uns nun die Flieger von GermanDingens am letzten Wochenende nach Barcelona.
„The same procedure as last year“, denn wie schon auf Mallorca und in Berlin, so war auch diesmal ich diejenige, die bereits einige Stunden eher dort eintraf. Da war ich also – (vorerst) allein in Barcelona… Und so hüpfte ich vom Flieger direkt in den blauen A2 (AeroBus), der mich zum Placa Catalunya in die Stadtmitte brachte. Vom dortigen Underground aus sog mich die Metro L1 ein, die mich nach kurzer Fahrtzeit (5 Haltestellen) vorm gebuchten Hostel ausspuckte.


Einchecken, Zimmer inspizieren (wow, die Gurke, der Torre Agbar, leuchtet direkt vorm Hostel), Tasche umpacken, und schon marschierte ich kreuz und quer – das Ziel Strand vor Augen – durch dunkle und seltsame Gassen. Am Strand angekommen, wanderte ich an diesem entlang in Richtung City, die „Rambla“ war mein Ziel. Über Umwege, ich nahm das „W“Hotel noch mit und musste somit einiges an Strecke zurücklaufen, kam ich wenige Stunden später an der KolumbusSäule an.

Hier gönnte ich mir eine schnaufige Pause in Form von „mal stehen bleiben“. Ca. 7,5 km per Pedes lagen nun hinter mir.

Die Füße trugen mich weiter in Richtung „Rambla“; eine Straße mit vielen Geschäften, vor allem aber vielen Menschen.

An deren oberen Ende (Placa Catalunya) suchte ich in den Seitengassen nach einem Restaurant. Alles was ich wollte, war sitzen. Und wenn es noch etwas für Magen und Nieren geben würde, auch gut. Nach Lokalitäten wie das „Baden-Baden“ und „Salzburg“ entdeckte ich das „Alt Heidelberg“. Irgendwie deutsch und doch spanisch. So trank ich im letzteren eine Coke (Light natürlich) und ließ einen halbvollen Abendbrotteller mit Patatas Bravas zurück. Unglaublich, bin ich das?

Weiter liefen die Füße über diverse Querstraßen zur reichsten Straße Barcelonas, der Portal del Angel.

Ich wollte nämlich unbedingt wissen, wie warm bzw. kalt es gerade ist.

Anschließend musste ich an der Metro feststellen, dass gleich die letzte Bahn fahren würde, denn die SecurityBoys schlossen bereits die Seiteneingänge ab, und so erreichte ich wenig später mein Bett im Hostel. Die Gurke leuchtete nicht mehr, auch sämtliche andere LeuchtreklameAnlagen waren dunkel. So spart man also Strom! Toll! Gute Nacht Barca.

Am nächsten Morgen stand ich bereits um 8 Uhr auf der Straße. Ohne Frühstück. Das gab es erst ab 8 Uhr, und ich wollte keine Zeit verlieren. So stiefelte ich durchs kalte Barcelona. Anfangs schlenderte ich durch abseits gelegene Gassen, um auf der Av. Diagonal zu gelangen und hier 3,5 km in eine Richtung zurückzulegen.

Somit kam ich an phantastischen Bauwerken (Monumental, Casa Comalat)


vorbei und besuchte schließlich das Stadtviertel Gracia mit seinem typisch spanischen Flair

und den wunderbaren stillen Plätzen.

Zurück auf der Av. Diagonal und 4 km im ZickZackKurs weiter verriet mir der Blick auf die Uhr, dass ich Antje bald vom AeroBus abholen könnte und die Zeit für meine geplanten Vorhaben mittlerweile knapper wurde. Und so nahm ich ein Taxi und fuhr in Richtung Rambla de Catalunya zurück. Dort verweilte ich noch vor den Casa Dolors und Casa Juncosa und kehrte schließlich nur auf einen Blick in den Club von Obama ein.

Witzig: Neben Obamas Club der Laden “JA oder JA”

Von der Rambla de Catalunya über die Gran Via zog es mich zur Via Laietana und von dort kurvig durchs Gothische Viertel – schließlich wollte ich noch zum

Mercat Santa Catherina – auch mein Magen (immer noch ohne Frühstück) wollte dies, und die Füße wurden schneller. Ohne Stadtplan auf kurvigem Wege diesen Markt zu finden, war nicht so einfach, aber ich fand ihn, und so konnte ich mich, kaum innen angelangt, an erst einmal 3 Bechern mit frischgepresstem Obst (Orange/Kokosnuß, Granatapfel/Mango und Erdbeer/Kokosnuß) stärken. Nach einem ausgiebigen Rundgang

durch diese interessante und von nur wenigen Touristen gesehene Markthalle gönnte ich mir eine schnaufige Pause

und lauschte den Klängen der Straßenband (mit Klavier), bevor ich mich zurück zum Placa Catalunya trollte, um endlich Antje abzuholen.

Während Antje im Hostel ihre Sachen schnell umpackte, reckte ich auf meinem Bett meine geschundenen Knochen – und schwupps, da ging es schon wieder los zur L1, um in Richtung Placa d’Espanya zu düsen. Hier gab es

die ehemalige StierkampfArena „Las Arenas“ zu bewundern, welches heute ein Einkaufszentrum mit Aussichtsplattform ist und nebenan eine herrliche TapasBar beherbergt. Nach diversen leckeren TapasTellern schwangen wir uns auf die Füße zum Nationalmuseum der Künste, um den „Font Magica“ nicht zu verpassen. Zwischenzeitlich schauten wir uns jedoch noch

die Wetterkapriolen dieses Abends an.

Am „Font Magica“ tanzte das Wasser im Springbrunnen von 19 bis 21 Uhr in wunderschönen Formen und Farben

passend zu den Klängen der Musik.

Von Klassik über 80er Pop bis zu Rock war alles dabei – und trotz vieler gelaufener Kilometer hüpften die Füße immer noch im Takt. Ein wunderbares Schauspiel, was sich uns dort bot.

Zurück zur „Rambla“ ging es natürlich per Pedes, und irgendwann war ich im JammerModus, weil ich nicht mehr laufen konnte. Eine Pause musste eingelegt werden. Die Kneipe war zwar nicht soo schön, aber immerhin stießen wir mit 43er auf uns zwei 43er an und konnten dann noch einige Meter weiterlaufen, um nach emsiger Suche in eine urige Kneipe einzukehren und mit einigen Mochitos den Abend zu beenden.

Am nächsten Morgen probierte ich das Frühstück. Typisch spanisch. Ausreichend in jedem Fall. Mir als Milchtrinker auch egal, dass der Kaffee nicht wirklich geschmeckt haben soll ;-) Direkt danach fuhren wir mit der L2 zur

„Sagrada Familia“. Eine Kirche, die seit 1882 im Bau ist und voraussichtlich 2026 fertig werden soll. Es ist das berühmteste Werk vom leider zu früh verstorbenen Architekten Gaudi, eine zwischenzeitlich von unserem ehemaligen deutschen Papst geweihte Basilika. Ein phantastisches Gebilde sowohl von außen, als auch von innen. Einmalig. Unglaublich, wie durchdacht. Grandios. Spannend. Und das ganze ohne Prunk.

Sie wird immer nur soweit gebaut, wie es die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern der Besucher erlaubt.
Natürlich verfiel ich wieder kurzzeitig in den JammerModus, als ich die Warteschlange sah. Vor allem, weil ich wusste, dass man mit einem OnlineTicket gar nicht zu warten brauchte. Aber das hatte ich dann absichtlich nicht gebucht, weil ich das Wochenende nicht minutiös durchplanen wollte. Letztlich haben wir aber nur 30 Minuten gewartet. Ging also schneller als gedacht.

Es gab so vieles zu entdecken, dass man nach einiger Zeit nichts mehr aufnehmen konnte, und so verließen wir die Basilika nach intensiven 2,5 Stunden mit dem Gedanken, sie auf der nächsten Reise erneut besuchen zu wollen.

Jetzt eine Stärkung: mit der L2 und L3 in die City - auf in den Mercat de Boqueria,

einem sehr touristischen Markt,

der mit seinen vielen leckeren ObstSaft- und TapasStänden bereits auf uns wartete…

Den Magen voller buntem vitaminreichen Gesöff und einigen wenigen Tapas

tapperten wir zum Hafen; die KolumbusSäule war das Ziel.

Ganz hoch in den Turm. Erstaunlicherweise gab es hier gar kein Anstehen, trotz dessen, dass in den Fahrstuhl auch nur 2 Personen plus Angestellter passten. Oben angekommen hatten wir einen schönen

Aus- und Rundblick auf die Stadt und den Hafen. Nur an der einen Seite war der Fußboden etwas nach unten geschrägt, so dass man Angst bekam, der Turmaufbau würde jeden Moment abknicken und etliche Meter tiefer auf den Erdboden knallen. Ich habe wirklich keine Höhenangst, hatte aber ganz dramatisches Kopfkino, was den „Rausch in die Tiefe mit hartem Aufschlag“ anging. Nach einigen Momenten des Ausschauhaltens und Fotos wollten wir deshalb auch schnell wieder hinab, und dies möglichst auf dem normalen Weg - mit dem Fahrstuhl…

Endlich in Sicherheit zogen wir kreuz und quer durch das Gothische Viertel und kamen zufällig an fast allen „Attraktionen“ vorbei, die wir im Hinterkopf auf einem planlosen Plan hatten. Irgendwann wurden wir hungrig und suchten ein Restaurant. Das Problem unseres nicht sofort Findens von „netten Futtertrögen“ lag immer darin, dass wir viele tolle von außen hübsch aussehende Restaurants entdeckten, die im Inneren leider immer so kalt wie eine Kantine wirkten. Und so verursachte allein die Restaurantsuche wieder einmal einen ungeplanten zusätzlichen Weg von weiteren 2,5 km, der uns unter anderem über die Rambla del Raval führte, bis wir in derselben urigen Kneipe wie am Abend zuvor landeten. Was ich aber erst an diesem Abend feststellte, dass es hier mein absolutes Lieblingsbier gab, welches ich seit 13 Jahren (das letzte Mal in Hannover) nicht mehr getrunken hatte: Newcastle Brown Ale. Wie genial ist das denn? 2 Flaschen mussten es sein :-) dazu noch eine NanoMacroMiniPizza.
Nach der Stärkung ging es kurz ins Hostel und dann weiter zum Torre Agbar und zum Nationaltheater. Von dort aus führte uns der Weg über Seitengassen in eine Straße, auf der ein privater StraßenKarneval gefeiert wurde. Wir feierten mit und fielen anschließend kaputt und durchgefroren in unsere Betten.

Unser letzter Tag sollte noch einmal dem Architekten Gaudi gehören, und so fuhren wir nach dem Frühstück zum Passeig de Gracia,

zur Casa Batllo. Von innen und außen betrachteten wir dieses grandiose Bauwerk

mit all seinen von Gaudi durchdachten Raffinessen. Natürlich störten die anderen Besucher schon allein durch ihre Anwesenheit ;-) und auch hier war irgendwann ein Stop des Aufnehmens jeglicher Kunst spürbar.
So zogen wir weiter zur Casa Mila, die jedoch derzeit eingehüllt nicht von außen zu entdecken ist und steuerten den Stadtteil Gracia an, wo wir in den Genuß von ach sooo leckerem Schokoladeneis (nach einer Rezeptur von 1896) kamen. Es schmeckte genauso kakaointensiv, wie es im Internet beschrieben wurde und sah auch genauso aus: nämlich schwarz. Tief schwarzes Eis. In Verbindung mit einem Fruchteis eine absolute Geschmacksexplosion!

Vom Stadtteil Gracia nahmen wir eine Metro zum Hafen und schlenderten die Hafen- und Strandmeile entlang,

bis wir an deren Ende

beim Wal und einer weiteren längeren RestaurantSuchTour in ein Mexikanisches Restaurant einkehrten und den Abend als auch das Wochenende bei leckeren Nachos, Enchilada, Burritos und natürlich mehreren Desperados ausklingen ließen, bevor wir uns auf einen letzten längeren Fußmarsch in Richtung Hostel einließen.
Schön war’s. Fortsetzung in Barcelona ist Pflicht.

Samstag, 22. Februar 2014

Holzköpfe…

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… habe ich mir heute in einem kleinen Ort im Schwarzen Wald angeschaut.


Leider war das Wetter nicht so optimal, aber die Stimmung der Holzköpfe war um so besser.


Lustig war auch die Musikauswahl, bevor der Umzug startete: es lief abwechselnd die FischigeHelene mit ihrer Atemlosigkeit und “ich bin ein Pandabär, du kannst mich knuddeln, kannst mich rubbeln bis zum geht nicht mehr…” Letzteres kannte ich noch gar nicht, fand es aber witzig, wie sich alle über diese beiden Songs gefreut haben, mitsangen und tanzten.


Viele Holzköpfe posierten vor meiner TaschenKnipse, jedoch mit zu viel Bewegung, so dass nichts Scharfes entstehen konnte.


Ein Holzkopf wollte mich knuddeln und hochheben. Allerdings stand er auf meinen Füßen, so dass er mich nicht hochheben konnte. So blieb es beim Knuddeln.


Ein anderer Holzkopf knickste vor mir und gab mir eine hübsch eingewickelte Pralline.


Ein weiterer Holzkopf hat mich an den Füßen gepackt und mich quer über seiner Schulter durch die Gegend tragen wollen.


Einer jungen Frau neben mir haben die Holzköpfe die Beine mit Paketband umwickelt. Davonlaufen konnte sie nun nicht mehr.


Viele andere Zuschauer hat es bunt erwischt, da haben sich die Holzköpfe mit Farbstempel in deren Gesicht verewigt.


Am Ende der Faschingszeit werden wohl alle Kostüme wieder weggesperrt.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Gelbe Kästen

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Kurz vor Xmas war es, als ich wieder einmal feststellen musste, dass ich zwar ständig Pakete für die lieben Mitmieter unseres Hauses annehme, aber umgekehrt niemand daheim ist oder Lust hat, für mich das gleiche zu tun.

Also registrierte ich mich für die GelbenKästen, schließlich stehen diese genau vor meinem Haus auf der anderen Straßenseite. Für die notwendigen Unterlagen war dann leider erneut der Weg zum HauptPostAmt erforderlich, aber nun, es sollte ja das letzte Mal sein - da nimmt man den zusätzlichen Weg gern noch einmal hin.

Nun also konnte das selbständige Paketabholen beginnen. Es dauerte nicht lange, als ich erfuhr, es sind mehrere Pakete unterwegs und hätten mich schon erreichen sollen. Auf telefonische Nachfrage beim Dienst der GelbenKästen bestätigte man mir, dass bereits Pakete vor meinem Haus frieren. Und man kümmerte sich rührend, so dass ich wenige Stunden später am selbigen Abend nach zweimalig falsch eingegebener PINselNummer (beim 3. Mal wäre es vorbei) 2 Pakete befreien durfte.

Beim 2. Mal einer Paketanlieferung ging alles schief. Ich stiefelte mit Card & PINselNummer zu den GelbenKästen. Der Schrank begrüßte mich, doch er rückte nichts heraus. Mein Paket wurde nämlich nicht in die GelbenKästen vor meinem Haus eingelagert, sondern in einer Station mit völlig utopischer Nummer. Wo bitte sollte das denn sein? Zwei Anrufe waren notwendig, um herauszufinden, wohin es mein Paket verschlagen hatte. Zwischenzeitlich war noch eine Fahrradtour angesagt, weil an besagtem Ort keine GelbenKästen zu sehen waren. Letztlich befand sich mein Paket IN einer Firma, dort konnte ich unter Aufsicht mein Paket den dort in Wärme angebrachten GelbenKästen entnehmen.

Gestern erhielt ich wieder eine Ankündigung eines Pakets. Yippih. Aller guten Dinge sind drei :-) aber es ging nur fast problemlos… die GelbenKästen vor meinem Haus waren wohl schon komplett belagert, deswegen hatte man mein Paket in der nächstgelegenen Station untergebracht. Immerhin wurde mir diesmal ein genauer Ort mitgeteilt. Praktisch, da wollte ich sowieso zum Einkaufen hinstapfen. Dumm nur, dass es eine riesige Station ist und man nicht sofort sieht, welche Tür sich zur Entnahme geöffnet hatte. Aber ich fand die Tür dann doch schnell.

Trotz der bisherigen Erfahrungen möchte ich den SelfService der GelbenKästen nicht mehr missen. Künftig wird es besser laufen. Da bin ich mir sicher ;-)

Montag, 3. Februar 2014

Einer von zwölf…

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… Monaten ist vorbei, abgehakt, unwiederbringlich. Unglaublich, aber eben haben wir doch gerade erst das neue Jahr begonnen, und nun schreiben wir schon den zweiten von zwölf Monaten.
War der Januar so mit Terminen bepackt, dass man meinen könnte, er verging schneller? Lasst mich mal überlegen:
Nach den Silvestertagen in Holland verbrachte ich kaum 2 Tage im Büro, um dann erneut einige Stunden auf der BAB zu verbringen. Es stand der Vierteljahrhundertsgeburtstag meiner einzigen Nichte, ein Besuch bei diversen Familymitgliedern und ein Abstecher bei meiner “Gänseblümchen-Freundin” mit ihrer reizenden Tochter Josie an. Nach allein gefahrenen 2.500 km innerhalb sieben Tage gönnte ich Fred eine erste Auszeit und schließlich eine allererste Waschung und Durchsicht NACH EINEM JAHR!!! Während der ersten Waschung hab ich Blut und Wasser geschwitzt, war ich doch sonst nur mit dem kleinen Frosch dort. Glücklicherweise erkannte das LichtSchrankenSystem der Waschanlage meine neue PKWgröße problemlos und nun habe ich wieder ein sauberes Etwas in der Garage.
Mitte Januar war es dann endlich soweit: der alljährliche Besuch auf der Messe in Düsseldorf stand an. Gleich morgens um dreiviertel 6 fand ich mich im Radio wieder. Ich folgte dem Aufruf des Moderators, ihm zu bestätigen, dass er seine Sendung nicht umsonst durchzog, sondern es in der Tat da draußen Zuhörer geben würde. Er outete sich dann auch als Taucher und freute sich, dass ich mich gemeldet hatte. Lustig fand ich’s. Hab ich vorher noch nie getan.
In Halle 3 trafen wir natürlich neben den Kollegen unseres Verbandes unsere Freunde aus Kroatien und Griechenland, aber auch zu unserer besonders großen Freude die gute Seele aus Sulawesi. Meine Fotos waren an diversen Ständen zu sehen. Glücklich machten mich meine Fotos in einem neuen Fachmagazin. Außerdem liefen uns immer wieder mal diverse andere Bekannte übern Weg. Nach vielen guten Gesprächen verabschiedeten wir uns von allen für eine mehr oder weniger lange Zeit bis zum nächsten Wiedersehen und fuhren heim.
So und sonst? Hmm, sonst habe ich lediglich wieder einige Bücher auf dem eReaderTeil ausgelesen und meine erste Reise nach Italien geplant.
Alles in allem kein Grund, den “ersten von zwölf” so schnell ziehen zu lassen…

Dienstag, 28. Januar 2014

Der Countdown läuft…

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… in 10 Tagen beginnen die OlympischenWinterSpiele in Sochi.

Hoffen wir, dass alles ruhig und friedlich ablaufen wird.
Allen “Olympioniken” viel Erfolg.

Freitag, 3. Januar 2014

Angekommen…

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… in 2014 sind wir nun wohl alle.
Meine letzten Stunden im alten Jahr habe ich auf unterschiedlichste Art genießen können, denn ich verbrachte diese im OranjenLand.
Direkt von der Autobahn kommend fuhr ich in Richtung SchouvenDuivland. Von der Zeelandbrug aus sah ich eine wahnsinnig aufgewühlte Oosterschelde mit größeren Wellen, weißer Gischt und einer weiß schäumenden Brandung an den Ufern. In Scharendijke angekommen bemerkte ich, dass mein LieblingsTauchLaden geschlossen hatte. Merkwürdig. Am TaucherParkplatz standen keine Fahrzeuge. Sehr merkwürdig. Die TauchBude war dunkel. Noch merkwürdiger. Das TaucherHotel war geschlossen wegen PersonalMangels. Sehr sehr merkwürdig. Von Tauchern wirklich keine Spur. Konnte das wahr sein? Kein Mensch weit und breit. Unglaublich. Kribbeln im Bauch. Also machte ich meine Kamera fertig, rödelte mich an und marschierte los. Ein irres Gefühl… ich ganz allein im großen weiten Meer. Unglaublich! Und so ging ich unter und freute mich über das wenige und vor allem müde Leben.


Einige Krebse liefen dennoch aufgeregt hin und her; sie verkündeten wohl meine Ankunft. Wenige Nacktschneckchen hingen in den Bäumchen und auch die (meisten) Hummer dösten ruhig vor sich hin.


Dieser hier lehrte mich allerdings das Fürchten :-) Er nutzte meinen Alleingang im großen weiten Meer und damit mein kleines bißchen “Schiss” aus und fuchtelte mir mit seinen Scheren vor meiner Nase herum und kam schließlich auf mich zugelaufen. Ich ergriff die Flucht und drehte mich tatsächlich ein paar mal um, ob er mir wohl folgen würde. Grins :-)

Nach dem Tauchgang fuhr ich in ein Schwimmbad, um mich aufzuwärmen und mich frisch zu machen. Witzige Erfahrung. In OranjenLand duschen die Geschlechter gemeinsam, natürlich alle mit Badeklamotten; dafür aber ausgiebig mit viel Shampoo.
Nach ein paar gezogenen Bahnen und einer ausgiebigen Dusche machte ich mich auf den Weg nach Noord Beveland, wo ich mit den anderen Vieren einen WokAbend verbrachte. Am SilvesterTag liefen wir mehr als 3 Stunden am Deich entlang und lüfteten unsere Rüben noch einmal kräftig durch.


Am SilvesterAbend haben wir uns ein schönes SilvesterDinner gegönnt. Es begann mit dieser mega leckeren Vorspeise, zog sich dann weiter über ein Süppchen und einem Cocktail zur Geschmacksneutralisierung bis zur Hauptspeise, dem Beefsteak mit beschwipster Birne, um schließlich mit einem phantastisch schmackhaftem Eis zwischen Blätterteig zu enden.

Als wir uns nach dem ausgiebigen Mahl auf die Straße rollten, war die Stadt ausgestorben. Die Kneipen und Restaurants waren plötzlich alle geschlossen. Unsere letzte Alternative war der ThaiLaden, der irgendwie immer unsere NotLösung (eine gute sogar) ist. Eigentlich wollten wir nur ein wenig Flüssigkeit tanken - wer will schon an Silvester auf dem Trockenen sitzen? -, aber sie meinten es wieder einmal zu gut mit uns und brachten jedem von uns einen “Frittierten Teller”. Stopf, stopf… Man will ja auch nicht unfreundlich sein.
Wenige Minuten vor 0 Uhr trollten wir uns zum Deich und begrüßten das neue Jahr mit Sekt, Knallern und Wunderkerzen. Anschließend ging es in eine Kneipe mit lustiger alter Musik, die tatsächlich nach 0 Uhr wieder öffnete. Am frühen Morgen endete unsere Party im Häuschen und mittags um 2 spazierten wir noch einmal am Strand entlang und kehrten in eines der Strandhütten (erinnert sehr an ApresSki) ein. Von dort aus trat ich meine Heimreise an - wenig Verkehr - ein guter Zeitpunkt…


Ich hoffe, Ihr seid auch alle schön ins neue Jahr gekommen.
Habt alle ein schönes gesundes 2014 !!!

Dienstag, 31. Dezember 2013

2013/2014

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Das Jahr 2013, kaum begonnen, ist es schon wieder vorüber. Das ging ja mal fix. Zeit also, zu resümieren…

Beruflich fing das Jahr sehr unangenehm an. Glücklicherweise wurde ich für den Rest des Jahres mit dem Fortgang dieser unschönen Geschichte verschont. Weitere Eskapaden bleiben abzuwarten. Meine größeren Herausforderungen bestanden neben dem Alltagsgeschäft mehr oder weniger darin, ruhig und freundlich zu bleiben, wenn das hochstudierte Volk sich völlig daneben benimmt ;-) Leider nimmt dieses Verhalten stetig zu, und ich muss wohl lernen, darauf noch ruhiger zu reagieren.

Im nebenberuflichen Bereich habe ich wieder einmal nette Menschen kennenlernen und ausbilden dürfen, was mir natürlich sehr viel Freude bereitete.

Das Privatleben gestaltete sich mit viel Ruhe und Zufriedenheit, und das ist auch gut so. Meine Reisen führten mich nach Südostasien (Indonesien), Österreich, Spanien, Kroatien, Griechenland und mehrmals nach Holland. Aber auch die Tage in Berlin, Köln und im Münchner Stadion habe ich sehr genossen.

Fotografisch gesehen habe ich im letzten Jahr keine größeren Erfolge verzeichnen können, aber im Januar große Überraschungen erleben dürfen, als man aus meinen Fotos ein großes schickes Banner, einen schönen Flyer sowie schöne Ausstellungen gestaltet hat. Insgesamt gesehen habe ich ganz nette UW-Fotos für den „Hausgebrauch“ zustande gebracht, und ich sollte lernen, mich darüber zu freuen. Immerhin glaube ich, jetzt doch einen eigenen Stil für mich entdeckt zu haben, den ich im neuen Jahr ausbauen möchte.


Kurz vor Jahresende habe ich die Möglichkeit gehabt, Synchronschwimmerinnen unter Wasser fotografieren zu können – mal was ganz Neues


In Holland hat das Jahr 2013 für mich begonnen, und in Holland werde ich es auch ausklingen lassen.


Für 2014 wünsche ich Euch, meinen heimlichen und unheimlichen Lesern alles Gute. Ganz wichtig: bleibt gesund. Und ich freue mich, wenn Ihr auch im neuen Jahr hier regelmäßig hereinschaut und Kommentare hinterlasst.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Das war’s dann wieder…

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… mit dem Weihnachtsfest.
Warm wie der Frühling. Bunt wie der Sommer. Nass wie der Herbst. Ein falscher Winter eben.
Und als wäre es damit nicht genug, klettern allabendlich diverse Marienkäfer über unsere TV-Scheibe (irgendwo haben wir ein Nest).


Ich hoffe, der alte weise Mann hat Euch mit schönen Gaben überrascht.


Ich habe heut das Weihnachtsfest auf dem Weihnachtsmarkt in Baden-Baden ausklingen lassen. Die Altstadt war reichlich geschmückt. Am schönsten war der Biergarten vom “Goldigen Löwen”.

Am wohl einzigen Grünkohlstand im ganzen SchwarzenWald hat man mir allerdings einen Korb gegeben. Den GrünkohlMitPinkel gibt es nur Freitags und Samstags. Tja, heut ist Donnerstag, und so konnte man mir keinen GrünenKohl verkaufen.

Schließlich wurde ich doch noch reichlich beschert :-) das Parkhaus hätte von mir 6 Euro nehmen müssen, wollte aber nicht einen Cent haben :-)


Dann lassen wir den XmasMann mit Rudolf und seinem Gespann wieder abziehen.
Ich wünsche, schöne Weihnachten gehabt zu haben!

Dienstag, 24. Dezember 2013

XmasKalender 2013 * 24

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Trotz Zeitmangel an so manchem Tag hab ich es wieder einmal geschafft, tatsächlich jeden Tag zu bloggen.
In diesem Jahr gab es einen Kalender der anderen Art, und wenn er Euch nicht gefallen hat, dann ist es eben so. Ändern kann ich es nun nicht mehr.

Mir bleibt nur noch, Euch allen ein fröhliches und doch besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben mit gutem Essen, vielen guten Gesprächen und schönen Geschenken, viel Freude und Überraschungen zu wünschen.


Bis bald. Fröhliches Fest!

Und haltet es bitte so, wie es in meinem Lieblingsweihnachtslied besungen wird: “don’t forget the love under the christmas tree…”

Montag, 23. Dezember 2013

XmasKalender 2013 * 23

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Heute zeige ich Euch zwei Oldtimer, wie sie schöner nicht sein können (jeder auf seiner Weise).


Den “WeltmeisterDerHerzen” würde ich nicht nur gern mal putzen, sondern auch gern fahren.
Gesehen in KA 08/2013


Auch den hier würd ich gern mal fahren. Scheinbar haben die Polen viel schönere HistoryKennzeichen als wir Deutschen.
Gesehen in Palma de Mallorca 05/2013

Sonntag, 22. Dezember 2013

XmasKalender 2013 * 22

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Seht Ihr manchmal auch Dinge, die Ihr einfach festhalten wollt?


“Staat.Nation.Tobias.Scheiße.”
Na, der hatte ja mal die Nase so richtig voll!
Gesehen am SpreeParkBerlin 08/2013


“Resi ich liebe Dich. Für immer.”
Der Schreiberling hier war (oder ist vielleicht immer noch) extrem verliebt.
Ob er die Resi auch mit dem Traktor abholen würde?
Gesehen am SpreeParkBerlin 08/2013


Dieser SouvenirShop hat weder Ahnung noch Anstand.
Traurig genug, dass diese Tiere vor ihrem Tod gequält wurden. Dann aber nicht mal den Namen von diesen Tieren zu kennen, ist Dummheit.
Gesehen in Prerow/Ostsee

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