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Die Krise - eine einfache Rechnung mit eindrucksvollem Ergebniss

- NetAndif - Freitag, 1. Mai 2009 -

Eine Überlegung und eine einfache Kalkulation, gesandt von einem spanischen Fernsehzuschauer an CCN. Übersetzung aus dem spanischen vom 15.03.2009

Der Plan zur Rettung der Banken mit dem Geld der Steuerzahler, der zurzeit im amerikanischen Kongress diskutiert wird, wird die unvorstellbare Summe von 700 Milliarden Dollar kosten, obwohl man den Banken bereits 500 Milliarden Dollar übergab und die europäischen Regierungen ihrerseits Milliarden an die von der Krise betroffenen Banken übergeben werden.

Um sich die Dimension dieser Ziffern überhaupt vorstellen zu können, machte ein spanischer Fernsehzuschauer folgende Kalkulation:

Auf dem Planet Erde leben derzeit 6.7 Milliarden Einwohner. Wenn man ‘nur’ die 700 Milliarden (amerikanischen) Dollar durch die Bewohner der Erde teilt, bedeutet dies, dass

jeder einzelne Bewohner der Erde 104 Millionen Dollar erhalten würde

Mit dieser Summe könnte man nicht nur sofort die gesamte, weltweite Armut ausmerzen, sondern es würde jeder Erdenbewohner automatisch zum Millionär werden.

Der Fernsehzuseher kommt zu dem Schluss:
“Es scheint allerdings, dass es ein kleines Problem mit der Verteilung des Reichtums geben wird.”

Machen wir eine kleine Rechnung, viel einfacher und nahe liegender, - also von den Spaniern.

Der spanische Staat unterstützt die Banken derzeit mit 30 Milliarden Euros, die aus den Geldbörsen der Spanier stammen,

Der Staat wird 30 Milliarden Euros Schulden den Banken abnehmen, um deren finanziellen Kollaps zu vermeiden.

Spanien hat nach der aktuellen Einwohnerliste von 2008 46.063.511 Einwohner.

Machen wir also folgende Rechnung:

30.000.000.000,– Euritos!!!!
geteilt durch 46.063.511 Einwohner ergibt

652,18 Millionen Euros für jeden Spanier!

Unter der Annahme, dass im Durchschnitt jede Familie aus 4 Personen besteht, würde auf jede Familie 2.608,72 Millionen Euros entfallen.

Torrentsyndrom

- Administrator - Montag, 25. Februar 2008 -

Aus Stupidedia

Personen, die am o.g. Syndrom erkrankt sind, leiden unter der Vorstellung, permanent im Filesharing-Netzwerk downloaden zu müssen. Das Torrentsyndrom gehört zu den computerbedingten Krankheiten.

Symptome

* Erkrankte Personen versuchen in regelmäßigen Abständen, sich dafür einzusetzen, die DSL-Flatrate zum Grundnahrungsmitteln zu erklären
* Extreme Sprachgeschwindigkeitsunterschiede: Je mehr Menschen von ihnen Informationen beziehen wollen, desto langsamer reden sie
* Mitteilung von Informationen grundsätzlich bruchstückhaft und nie (!!!) chronologisch
* Abbruch der Sätze nach 99%
* Erkrankte erlangen die Fähigkeit, am Blinken des Routers die aktuelle Downloadgeschwindigkeit auf das Kilo genau zu schätzen.
* Der PC der erkrankten Personen wird nur durch Stromausfälle ausgeschaltet
* Die Polizei steht vor dem Haus des Erkrankten und trägt Computer heraus
* Die Telefonleitung erkrankter Personen hat eine Durchschnittstemperatur von 78°C
* Wenn man betreffende Personen nach ihrem Musik- oder Filmgeschmack fragt, antworten sie meist: “Ich hab alles da, ich kann alles besorgen. Ich hab auch den kränkesten Scheiß den es gibt”
* Erkrankte Personen werden auf die Frage nach ihren Freizeitbeschäftigungen nur merkwürdig gucken und verwundert fragen: “Freizeit?”
* Oft verwenden die Opfer dieser Krankheit Speicherkapazitäten anstatt Zeitangaben
* Antworten auf die Frage, ob der Wirt den Film X schon gesehen hat, werden grundsätzlich mit der Aussage: “Dafür bin ich zu geizig.” beantwortet.

- “Ich bin in 30 Megabyte bei dir”
- “Ich weiß gar nicht, warum du dich so aufregst, die 10 Kilobyte kannste jetzt echt mal warten.”

Heilungsmöglichkeiten

Die Heilungschancen dieser Krankheit sind immer noch schlecht. Allerdings gab es letztes Jahr einen Durchbruch in der Torrent-Forschung, als Professor I. Lahdnix feststellte, dass das Torrentsyndrom bei nordamazonischen Regenwürmern quasi gar nicht auftritt. Die Wissenschaft untersucht momentan die DNS dieser Tiere auf der Suche nach einem Heilmittel.

Ein Gegenvorschlag kam im Januar 2005 von Doktor Med. M. U. Sigindustrih, der vorschlug, die erkrankten Personen durch Isolierung von der Außenwelt zu kurieren. In der Öffentlichkeit ist diese Therapie allerdings ethisch sehr umstritten.

 
 


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