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Das ist KEIN Scherz!

- runrig - Mittwoch, 1. April 2009 -

Den Bock zum Gärtner machen zu wollen ist schon immer eine Methode aus Verzweiflung gewesen. Sie funktioniert auch nur bedingt - irgendwann merkt man’s einfach.
In diesem speziellen Fall, von dem hier berichtet wird, schlägt die Bundesregierung doch tatsächlich vor, den Sündenbock buchstäblich dem Staatsdienst einzuverleiben, damit er keinen Schaden mehr anrichten kann.
Das ist so, als würde ich einen Hacker als Computerexperte einstellen - oder einen Massenmörder als Türsteher.

Frau Merkel hatte die Stelle des Bundesdatenschutzbeauftragten neu zu vergeben, und zufällig hatte sie auch gleich den perfekten Kandidaten. Integrer Charakter, Erfahrung im Umgang mit Datenschutz, die Fähigkeit, Mist unter den Teppich kehren zu können und, das war das beste: Er hatte gerade Zeit - war er doch erst kürzlich aus dem Unternehmen gekickt worden.

Jetzt ist es also amtlich: Ex-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn wird der neue Bundesdatenschutzbeauftragte der Bundesrepublik.

Da sieht man mal, wie weit man kommen kann - sowas gibt’s wohl nur auf Ebenen, die kein Normalsterblicher mehr überblicken kann. Da fehlt uns das Verständnis.

Nur ein Test?

- NetAndif - Montag, 16. Februar 2009 -

Test-Hardware

Irgendwie hat da ein Programmierer was vergessen…?

Logbuch eines Systemadmins

- Administrator - Freitag, 29. August 2008 -

Die Woche fängt gut an.. Anruf aus der Werbeabteilung,sie können eine Datei nicht finden. Habe Ihnen die Verwendung des Suchprogramms “FDISK”
empfohlen. Hoffe, sie sind eine Weile beschäftigt.

08:25

Die Lohnbuchhaltung beschwert sich, ihre Netzwerkverbindung funktioniert nicht. Habe zugesagt, mich sofort darum zu kümmern. Anschließend meine Kaffeemaschine ausgestöpselt und ihren Server wieder angeschlossen. Warum hört mir keiner zu, wenn ich sage, ich habe hier zu wenig Steckdosen? Lohnbuchhaltung bedankt sich für die prompte Erledigung. Wieder ein paar glückliche User!

08:45

Die Lagerfuzzis wollen wissen, wie sie die Schriftarten in ihrem Textverarbeitungsprogramm verändern können. Frage sie, welcher Chipsatz auf der Hauptplatine eingebaut ist. Sie wollen wieder anrufen, wenn sie es herausgefunden haben.

09:20

Anruf aus einer Zweigstelle: Sie können keine Anlagen in Lotus Notes öffnen. Verbinde sie mit der Pförtnerkammer im Erdgeschoss.

09:35

Die Werbeabteilung berichtet, ihr PC fährt nicht mehr hoch und zeigt “ERROR IN DRIVE 0″ an. Sage ihnen, das Betriebssystem ist schuld und gebe ihnen die Nummer der Microsoft- Hotline.

09:40

Die Lageristen behaupten, sie hätten herausgefunden, das die Schriftarten mit dem Chipsatz nichts zu tun haben. Sage Ihnen, ich hätte gesagt “Bitsatz” und nicht “Chipsatz”. Sie wollen weiter suchen.
Wie kommen diese Leute zu ihrem Führerschein?

10:05

Der Ausbildungsleiter ruft an, er braucht einen Zugangscode für einen neuen Lehrling. Sage ihm, er muss einen Antrag stellen mit Formblatt 7A96GFTR4567LPHT.
Sagt, er hat noch nie etwas von so einem Formblatt gehört. Verweise ihn an den Pförtner im Erdgeschoss.

10:20

Die Burschen aus dem Lager geben keine Ruhe. Sie sind sehr unfreundlich und behaupten, ich würde sie verarschen.
Sie hätten nun selbst herausgefunden, wie man die Schriftarten verändert. Sie wollen sich beim Personalchef über mich beschweren. Ich schalte das Telefon des Personalchefs auf “besetzt”. Anschließend logge ich mich auf ihren Server ein und erteile ihnen eine Lektion.

10:30

Meine Freundin ruft an. Ihre Eltern kommen am Wochenende zu Besuch und sie hat ein umfangreiches Betreuungsprogramm vorbereitet. Hört nicht auf zu reden. Verbinde sie mit dem Pförtner im Erdgeschoss.

10:40

Schon wieder das Lager. Sie berichten sehr kleinlaut, dass alle ihre Dateien leer sind. Sage ihnen, das kommt davon, wenn man schlauer sein will als der Administrator. Zeige mich versöhnlich und verspreche, mich in das Problem zu vertiefen. Warte
15 Minuten, um dann über ihren Server die Schriftfarbe wieder von “weiß”
auf “schwarz” Zurückzustellen. Sie bedanken sich überschwänglich und versichern mir, die angedrohte Beschwerde wäre nur ein Scherz gewesen.
Ab heute fressen sie mir aus der Hand!

10:45

Der Pförtner kommt vorbei und erzählt, er erhalte merkwürdige Anrufe. Er will unbedingt etwas über Computer lernen. Sage ihm, wir fangen sofort mit der Ausbildung an. Gebe ihm als erste Lektion die Aufgabe, den Monitor genau zu beobachten. Gehe zum Mittagessen.

14:30

Komme vom Mittagessen zurück. Der Pförtner berichtet, der Personalchef sei hier gewesen und habe etwas von einem Telefonproblem gefasselt. Schalte das Besetztzeichen von seiner Leitung. Was würden diese Leute ohne mich tun?

14:35

Stöpsle das Service Telefon wieder ein. Es klingelt sofort. Cornelia (muss neu sein) vom Versand ruft an. Sagt, sie brauche dringend eine neue ID, weil sie die alte vergessen hat. Sage ihr, ID wird vom Zufallsgenerator erzeugt, wenn ich ihre Haarfarbe, Alter, Maße und Familienstand eingebe. Die Daten hören sich aufregend an. Sage ihr, die ID wird erst am Abend fertig sein, aber wegen der Dringlichkeit werde ich sie Ihr direkt zu ihrer Wohnung bringen.

14:40

Blättere ein wenig im Terminkalender des Personalchefs.
Lösche den Eintrag “MORGEN HOCHZEITSTAG!!!” am Mittwoch und den Eintrag “HOCHZEITSTAG! AUF DEM HEIMWEG BLUMEN KAUFEN!!!” am Donnerstag. Frage mich, ob er am Freitag immer noch so zufrieden aussieht.

14:45

Pförtner sagt, der Monitor erscheine ihm etwas zu dunkel. Schalte den Monitor ein und starte den Bildschirmschoner. Pförtner macht sich eifrig Notizen. Wenn doch die gesamte Belegschaft so leicht zufrieden zu stellen wäre!

14:55

Spiele einige Dateien aus dem Ordner “Behobene Fehler”
wieder auf den Hauptserver zurück um sicherzustellen, dass meiner Ablösung für die Spätschicht nicht langweilig wird.

15:00

Endlich Feierabend! Hole mir vom Server der Personalabteilung die Adresse von Cornelia und packe die Flasche Schampus aus dem Kühlschrank der VIP- Lounge ein. Notiere noch hastig ihre neue ID (123456) und mache mich auf den Weg. Nach so einem harten Tag braucht der Mensch ein wenig Entspannung!

Hasta La Vista?

- Administrator - Mittwoch, 9. Juli 2008 -

Hasta la Vista

EDV Kurs Computer Viren

- Administrator - Montag, 9. Juni 2008 -

Stealth Viren: tarnen sich durch Manipulation des Systems, Antivirenprogramm, keine Chance diesen Virus zu entdecken.

Dokumenten Viren: abgelöst von Makro Viren, löschen und Dolen, Druckmanipulation, Formatieren der gesamten Festplatte.

Trojanische Pferde: nach 90-zigsten Aufruf, Festplatte verschlüsselt. Rechner Lizenzgebühr zahlen, damit man wieder an seine Daten heran Kommt.

Würmer: sich treiben im Netzwerk rum, benötigen kein Wirtsprogramm, Rechner und Speicher beschlagnahmt.

Bootsektor Viren: ersetzt den original Bootsrap (kleines Programm was Betriebssystem Aufruft. Bootsviren ersitzt den Original Bottsrap, den die Viren an einer Anderen Stelle kopieren. Beim Einschalten vom Computer wird als erstes der Virus im Speicher geladen. Erst danach wird das Betriebssystem geladen. Wird von Anti Virenprogramm erkannt

Partition-Tabhe Viren: infiziert den Haupt-Bootsektor einer Festplatte, der auch die Partitionstabelle enthält, in der gespeichert ist, wie die Festplatte in Partitionen und Laufwerk aufgeteilt ist. Sie wird bei jedem Systemstart aktiviert.

FAT – Viren: überschreiben Einträge in der File Allocation Tabelle, Einträge können so Verändert werden, dass entweder vor Ihren Aufruf zunächst der Virus gestartet wird oder der Aufruf dieses Programm gar nicht mehr möglich ist.

Datei Viren: Datei werden infiziert, bei jedem Aufruf dieses Programm wird der Virus Aktiviert, der dann weitere Programme infiziert.

Companion: macht sich COM, EXE BAT zu nutze, d.h das DOS erst ein Programm mit Endung COM startet, bevor es ein gleichnamiges Programm mit der Endung EXE oder eine Stapeldateiverarbeitet Der Virus kopiert sich nun in das System und verwendet den Namen einer EXE Datei, nutzt aber die Endnamen COM, sobald ein anderer wieder das EXE Programm starten möchte ruft DOS dagegen den Virus mit der Com Erweiterung auf.

(dieser Text wurde tatsächlich genau so in einem Schulungsraum auf dem Server entdeckt. Ob ihn ein Dozent oder ein Teilnehmer erstellt hat, oder ob es vielleicht ein Fake ist - man weiß es nicht)

 
 

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